„Brunnen der Lebensfreude“ wird auf dem Malchiner Kirchplatz aufgestellt

Glawe: Stadtumbau in Malchin wird fortgeführt – auf dem Kirchplatz entsteht ein attraktiver Aufenthaltsort für Besucher und Einheimische

In der Stadt Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll auf dem Kirchplatz die Bronzeskulptur „Brunnen der Lebensfreude“ aufgestellt werden. „Der erfolgreiche Stadtumbau in Malchin wird fortgesetzt; die Innenstadt ist in den vergangenen Jahren attraktiv gestaltet worden. Wir wollen jetzt den Platz an der St. Johanniskirche in der Altstadt Malchins zu einem Aufenthaltsort für Besucher und Einheimische gestalten. Mit dem Aufstellen des Brunnens und vor allem der Sitzgelegenheiten wird der Kirchplatz weiter aufgewertet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin. 

Brunnen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräte beleben künftig den Kirchplatz

Es ist geplant, ein Bassin aus Natursteinpflastermaterial zu bauen und darauf die Bronzeskulptur „Brunnen der Lebensfreude“ mittig auf dem Kirchplatz zu installieren. Auf dem Platz werden zusätzlich Sitzbänke platziert, Hecken angepflanzt sowie Papierkörbe installiert. ln südwestlicher Richtung vom Brunnen werden darüber hinaus Spielgeräte aufgestellt. „Mit Unterstützung der Städtebauförderung wollen wir die Infrastruktur vor Ort weiter verbessern. Der historische Kern der Malchiner Altstadt wird mit der Verschönerung des Kirchplatzes weiter gestärkt“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für die Maßnahme beträgt rund 300.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 150.000 Euro.

Informationen zur Städtebauförderung in Malchin

Die Stadt Malchin ist mit der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ in der Städtebauförderung; mit den Fördermitteln wurden unter anderem der Ausbau der Steinstraße als Hauptgeschäftsstraße, die Neubebauung am Quartier Am Fangelturm und die Dachsanierung an der Kirche St. Johannis unterstützt.

Städtebauförderung 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

In den fünf Programmen der Städtebauförderung – Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden – stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden.

Antragstellung für die Städtebauförderprogramme 2017

Die Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern können noch bis zum 15. Oktober 2016 ihre Anträge zur Aufnahme in die Städtebauförderprogramme 2017 stellen. Das Antragsformular zur Städtebauförderung 2017 und weitere Formblätter sind auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums („www.wm.mv-regierung.de) unter „Publikationen und Dokumente“ zu finden. „Die Städtebauförderung bietet vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung für Kommunen. Sie ist ein wichtiges Instrument zur Verbesserung von Strukturen. Gerade in den kleineren Kommunen kann mit Städtebaufördermitteln in die städtische Infrastruktur investiert werden, um die Städte nachhaltig zu stärken“, sagte Wirtschafts- und Bauminister Harry Glawe abschließend.

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