Kita Zwergenhaus in Rostock wird modernisiert

Glawe: Bedingungen für Kinder und Betreuer wesentlich verbessern

Im Ortsteil Toitenwinkel der Hansestadt Rostock soll die Kita „Zwergenhaus“ modernisiert werden. Betreiber der integrativen Kindertagesstätte ist die Volkssolidarität Rostock Stadt e.V. „Mit der Sanierung des Gebäudes werden sich die Bedingungen für die Jungen und Mädchen und Erzieher vor Ort wesentlich verbessern. Es wird mit den Umbauten auch was für die Umwelt getan. Die geplanten energetischen Maßnahmen tragen dazu bei, die Kosten zu senken“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

Energetische Sanierung des Gebäudes und neue Gestaltung der Zufahrt zur Kita sind geplant

Vorgesehen ist, das Gebäude energetisch zu sanieren, in dem die Außenhülle des Gebäudes erneuert wird, die Fassade ein Wärmedämmverbundsystem erhält und neue Kunststofffenster eingebaut werden. Weiterhin sollen Akustikdecken in den Gruppenräumen und Aufenthaltsbereichen installiert werden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden die Zufahrt nördlich des Gebäudes verbreitert und fünf Parkplätze geschaffen. „Gerade für junge Familien ist das Vorhandensein von KITAs auch ein Beitrag dafür, sich für einen Wohnort zum Leben und Arbeiten zu entscheiden. Neugestaltete, moderne Kindertagesstätten verbessern darüber hinaus das Wohnumfeld insgesamt, so Glawe weiter.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für die Modernisierung der Kita betragen rund 1,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von knapp 581.000 Euro.

Informationen zur Städtebauförderung in Rostock

Die Stadt Rostock befindet sich seit 1991 in den Programmen der Städtebauförderung. Seitdem wurden unter anderem in Dierkow der Neubau eines Stadtteil- und Begegnungszentrums und die Sanierung der Grundschule Walter-Butzek-Straße, in Schmarl die Modernisierung der Kita Kolumbusring 20 sowie die Baumaßnahmen der Spiel-, Sport- und Freizeitanlage im Stephan-Jantzen-Ring realisiert.

Städtebauförderung 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

In den fünf Programmen der Städtebauförderung – Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden – stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. „Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung“, sagte Glawe. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden.

Antragstellung für die Städtebauförderprogramme 2017

Die Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern können noch bis zum 15. Oktober 2016 ihre Anträge zur Aufnahme in die Städtebauförderprogramme 2017 stellen. Das Antragsformular zur Städtebauförderung 2017 und weitere Formblätter sind auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums (www.wm-mv-regierung.de) unter "Publikationen und Dokumente" zu finden.

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