Neugestaltung des Platzes an der Professor-Frege-Straße in Wismar

Glawe: Zentraler Platz im Stadtteil Kagenmarkt soll neu strukturiert werden

Die Hansestadt Wismar plant den innerhalb des Fördergebietes „Ost-Kagenmarkt“ gelegenen Platz an der Professor-Frege-Straße neu zu gestalten. „Der Großteil der Fläche ist eine Brache und die angrenzenden Wege sind deutlich ausbaufähig. Der zentrale Platz im Stadtteil Kagenmarkt soll nun neu strukturiert und mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten ausgestattet werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag.

Bauarbeiten sollen in 2017 abgeschlossen sein

Die Planung gliedert die Fläche in drei funktionale Bereiche: Ein großer Quartiersplatz ist für Veranstaltungen und Märkte vorgesehen. Auf einer weiteren Fläche entstehen eine Sitzmauer zum Aufenthalt, Wegeverbindungen sowie wegbegleitende Grünflächen. Eine dritte Fläche wird als Spielfläche angelegt. Die Baumaßnahme soll in 2016 begonnen und in 2017 fertig gestellt werden. „Hier stehen umfangreiche Arbeiten an. Es entsteht im Stadtteil ein neu aufgewerteter Treffpunkt“, so Glawe weiter.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 540.000 Euro. Das Wirtschafts- und Bauministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 240.000 Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung konnten im Wismarer Stadtteil Kagenmarkt unter anderem die Talliner Straße/Poeler Straße, 1. Teilbauabschnitt und die Professor-Frege-Straße, 1. Bauabschnitt Philosophenweg, ausgebaut sowie der Neubau des Schulhortes in der Professor-Frege-Straße errichtet werden.

Städtebauförderung 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

In den fünf Programmen der Städtebauförderung - Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden - stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden. 

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